mein erstes Bienen-Halbjahr

Es war einmal...   Anno Mai 2009:
Ein Kollege erzählt mir, er habe durch den Weggang eines anderen Kollegen seinen besten Honig-Kunden verloren. So erfahre ich davon, daß er Imker ist und ein Volk auf seinem Carport stehen hat.
Von früher her (Filme, Bilder und eigener Erinnerung) weiß ich, daß Bienen viel stechen und man deshalb immer mit Vollschutz imkern und außerdem Pfeife rauchen muß.

Jetzt aber erzählt er, daß das heute nicht mehr so ist und man sogar Bienen im Wohngebiet halten kann und es gar kein so großer Aufwand sei. Das war so interessant, daß ich in langen Nächten im Internet vieeeeele Seiten lese und Informationen zusammentrage, ein paar Bücher kaufe und mich in Foren anmelde.

Dann besuche ich eine Vorführung am Lehrbienenstand des BIV Kirchheim und die Sonderausstellung zum Thema Bienen im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb und der Entschluß fällt, selber Bienen zu halten. Ich besorge eine Beute und diverses Material. Und von Simon bekomme ich das Angebot, eines seiner Jungvölker zu übernehmen.

Am geplanten Aufstellort baue ich eine Plattform aus Gehwegplatten, Teerpappe und einer halbierten Palette.