Informationen für Imker, 18.8.2009

Bei anhaltend sommerlicher Witterung zeigen die Varroabehandlungen mit Ameisensäure eine gute Wirkung. Bei Anwendung der Medizinflasche sind sie auch sehr gut bienenverträglich. Altvölker werden vor der Behandlung so eingeengt, dass der ehemalige Honigraum für eine Zarge Abstand zwischen dem Brutnest und dem Ameisensäuredocht sorgt. Das hilft Brutschäden zu vermeiden. Unmittelbar nach der Ameisensäurebehandlung kann aufgefüttert werden.
Jungvölker müssen noch nicht behandelt werden. Sie wachsen noch und haben erst Mitte August ihr Brutmaximum erreicht. Ihre Behandlung ist in der Regel erst nach der Auffütterung notwendig. Wenn Jungvölker in einer Zarge eingewintert werden, sollte die Auffütterung langsam bzw. bis Mitte September in 2 oder 3 Portionen erfolgen, damit die Bruttätigkeit nicht eingeschränkt wird.